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Frankfurter Waldstadion

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Das Frankfurter Waldstadion

Das Frankfurter Waldstadion ist seit 1963 das Heimstadion von Eintracht Frankfurt. Es liegt im Stadtwald im Stadtteil Sachsenhausen von Frankfurt am Main und fasst bei Bundesligaspielen 60.100 Zuschauer. Eröffnet wurde es am 21. Mai 1925, und seinen Namen hat es von genau dieser Lage im Frankfurter Stadtwald. Anfangs passten 35.000 Zuschauer hinein. Ein reiner Fußballplatz war die Anlage nie: Noch 1925 kamen eine Schwimmbahn und eine Radrennbahn dazu. 1937 wurde das Stadion auf 55.000 Plätze erweitert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmte die US-Army das Waldstadion und nannte es „Victory Stadium“. Im Juli 1946 kam es zurück in deutsche Hand. Seit Einführung der Bundesliga 1963 spielt Eintracht Frankfurt hier ihre Heimspiele.

Umgebaut wurde oft. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 bekam das Stadion zwischen 1972 und 1974 seinen zweiten großen Umbau. Der tiefste Einschnitt folgte von 2002 bis 2005 mit Blick auf die WM 2006: Die Laufbahn verschwand, seitdem ist das Waldstadion ein reines Fußballstadion mit Membrandach.

Neben Fußball finden im Waldstadion auch Konzerte statt, dann fasst es bis zu 65.000 Menschen. Zu den bekanntesten Künstlern, die hier schon aufgetreten sind, gehören u.a. die Rolling Stones, Pink Floyd, Madonna, Michael Jackson und U2.

Der Umbau von 2002 bis 2005 hat das Stadion von Grund auf erneuert, seither trägt es auch einen Sponsorennamen. Von 2005 bis 2020 hieß es Commerzbank-Arena, seit Juli 2020 trägt es den Namen Deutsche Bank Park.